Allmendpfad

196 Seiten, gebunden, mit Schutzumschlag, € 18,90
ISBN 3-88897-321-X
2003 Verlag Antje Kunstmann, München

Diese Ausgabe ist vergriffen.
Fürs Frühjahr 2019 ist eine Paperbackausgabe geplant.

Allmendpfad

Roman


„Nichts und niemand sollte einen dazu bringen, etwas aufzugeben, bloß weil abzusehen ist, dass es verschwinden wird."

Am Allmendpfad liegen die Äcker, die Luzie von ihren Eltern geschenkt bekommt. Und obwohl sie da schon längst in der Stadt ist, weit weg vom Feld, von den Äckern, auf denen die Familie seit Generationen Gemüse anbaut, zieht es sie plötzlich mit Macht zurück.
Die Bilder von früher, die Erinnerungen sind wieder da: an Oma Babette, die – sich regen bringt Segen – für jede Lebenslage ein Sprichwort wusste. An die Bohnenernte im lichtgesprenkelten Dämmergrün, bei der die sonst so wortkargen Erwachsenen sich plötzlich Geschichten erzählten. An das aschfahle Gesicht des Vaters, als er mit dem Traktor über seine sorgfältig geernteten IA-Tomaten fahren sollte: Marktbereinigung.

Kann man heute noch vom Land leben?
In einem Roman, der sich über drei Generationen erstreckt, erzählt Claudia Koppert bildhaft und zugleich sehr realistisch von einer verschwindenden Welt und dem Versuch, sie sich auf neue Art zurückzuholen.

„Lesen! Alles andere ist Plastik.” STERN