Sisterhood – eine Sehnsucht

August 2014 in Eigenedition bei BoD
220 Seiten, Paperback, € 14,90, ISBN 978-3-7357-2537-0
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Sisterhood – eine Sehnsucht

Roman

Sehnsucht weder aufgeben noch festhalten, auch nicht gegeneinander wenden, sondern verwandeln – wie kann das gehen?

„Vor uns lag neues, offenes Terrain. Die alte Ordnung: wer wo hingehört, wer wie zu sein hat, hatte ausgedient. Leben als experimental journey. Uns in dieser freiheitsbedingten, freiheitsrauschbedingten Unübersichtlichkeit orientieren und halten, das stand jetzt an. … Wir hielten das ganz selbstverständlich für eine Gemeinschaftsaufgabe.”

Um 1980. Privat und öffentlich gehen Frauen auf die Barrikaden, alles Mögliche treibt sie, eine Zuversicht trägt sie: »Sisterhood is powerful!«

Viele Jahre später. Martha ist in Auseinandersetzungen mit ihrer fünfzehnjährigen Tochter Rosa verstrickt. Das Frauenaktionszentrum gibt es schon lange nicht mehr, und aus ihrer letzten Wohngemeinschaft ist sie vor Jahren ausgezogen. Aber dann begegnen ihr unerwartet frühere Mitstreiterinnen, und alles ist wieder da: die Hochgefühle, die Konflikte, die Grundsatzfragen. Und die Liebe zu Margie, wegen der sie Rosas Vater verließ und die sich jetzt wieder bei ihr meldet.

Im Strudel des Erinnerns verändert sich Marthas Blick auf die ehemaligen Mitstreiterinnen und die politischen Differenzen. Es ist eine innere Befreiung – von überbordenden Hoffnungen, Ansprüchen, Enttäuschungen. Auch ihr Verhältnis zu Rosa entspannt sich, Martha verfolgt, wie ihre Tochter sich in ihrer Weiblichkeit ausprobiert. Und sie beginnt, ihre Geschichte für Rosa aufzuschreiben.

Von Ferne beäugt und widerwillig begleitet wird Martha von P. A., der einst großmächtigen Pallas Athene, die im Himmel vor sich hin dämmert und für aufbegehrende Frauen eigentlich noch nie etwas übrig hatte.