Kommentare, Berichte, Rezensionen:

Hiltrud Warntjen ist beim Lesen an ihre eigenen Sisterhood-Erfahrungen erinnert - hier ihre Rezension vom 7.5.15 bei Fembooks.

Susanne Ax in ihrer Fembooks-Rezension vom 27.3.15:
"Martha erinnert uns an die erste Demo, an das erste Betreten eines 'politischen Raumes'. Sie erinnert uns an die Schoenheit und Tiefe, die wir seit dem Zeitpunkt, in dem wir 'den Feminismus' entdeckten, in Gespraechen und Auseinandersetzungen finden – eine Tiefe, die wir nie wieder hergeben wollen. Genauso vergegenwaertigt sie uns die 'geschlossenen Tueren', hinter die nur Einige Zutritt haben, und sie stoesst uns mit der Nase auf das, was wir auch heute noch reproduzieren, obwohl wir es eigentlich seit 30, 40, seit 100, seit noch mehr Jahren, nicht mehr wollen.

Wir kennen es. Das, was 'damals' war, finden wir auch im 'Heute' in unseren eigenen Gruppen und Gespraechen. Und ebenso finden wir so vieles, welches es nicht gaebe, haette es genau dieses 'Damals' nicht gegeben. ...

Am Schoensten jedoch ist, dass uns auf keiner Seite ein verbissener Versuch zum »Wahrheitsanspruch« anspringt. Die Geschichte ist und bleibt die von Martha, und moechte auch in keiner Zeile etwas anderes sein. Sie ist und bleibt eine Sichtweise von vielen.

Ein schoenes Buch. Ein intelligentes Buch. Ein bedachtes Buch. Ein Buch mit vielen Ebenen. Ein Buch fuer alle Generationen von Frauen und fuer alle Generationen von Feministinnen. Und jede kann ihre eigene Geschichte daneben ablaufen lassen" - hier ganz lesen


Brigitte Sekinger-Mohr bespricht den Roman am 27.2.15 bei Fembooks:
"Mit Sisterhood - eine Sehnsucht gibt es endlich einen Roman, der die Stimmung der Frauen- und Frauenfriedensbewegung zum Thema macht" - hier lesen


Ingeborg Salomons Lesungsbericht in der Rhein-Neckar-Zeitunghier lesen


Molli Hiesinger in ihrer Einführung anlässlich der Sisterhood-Lesung am 14. Jan. 15 in Heidelberg: "Es geht in dem Roman nämlich so zu, wie es um mich zugegangen ist und jetzt in mir zugeht. Ein komplexes Leben, ein widersprüchliches Sich-Erinnern, Dissonanzen an allen Ecken, knallharte schonungslose Konfrontationen mit sich selber und immer wieder dazwischen der utopische Vorschein am Horizont: es gibt ihn den Traum von Solidarität und Freiheit, die Sehnsucht danach und auch die Erfüllung. Auch wenn diese rückblickend anders ausschaut. Keine Verklärung, keine Nostalgie, wenn es um das Fraz geht, das Frauenaktionszentrum. Es war ein intensiver Aufbruch, ja, es war der Untergang der Alten Welt, es war Erlösung, Befreiung. Es war die Bewegung von jungen Frauen, die wenig hinter sich und viel vor sich hatten. Die aber glaubten, alles zu wissen, alles bewerten und beurteilen zu können. Die aufgeklärt waren. Die romantisch waren. Die Grenzen überschreiten wollten. Die solidarisch waren und die einander bekämpft haben ..."


Zur Lesung im Belladonna am 4. Nov. 14 führt Klaus Wolschner für die Taz-Bremen mit der Autorin ein Gespräch - hier lesen


femalie@_anima_l twittert am 1. Okt. 14 über das Buch: "Es ist reflexiv und poetisch. Spielerisch und ironisch. Ruhig und mit viel Unterwasserbewegung" - hier lesen


Daniela Kletzke in einer Mail: "Ich finde Sisterhood - eine Sehnsucht über sehr weite Strecken ein schönes Buch, das mich als Leserin wach macht und mitdenken und mitfühlen lässt. ... Den Appell, nicht ein Frauen-Wir als große Mutter, die alles Leiden sieht und heilt, anzustreben, sondern die Eigenverantwortung wachsen zu lassen, finde ich überzeugend und berührend, vor allem weil die Leiden und realen Härten und Gefahren auch vorkommen. Ich finde, die Aktivistinnen bekommen genau dann Größe und Würde, wenn Claudia Koppert diese Sehnsucht nach gemeinsamem Wachsen Richtung Selbstbewusstsein und Eigenverantwortung beschreibt, die in Frauengruppen und in der Liebe der Erzählerin zu einer Frau wirksam war. Wie sie die verschiedenen Streithennen Kontur gewinnen lässt, das Entstehen und Kippen von Stimmungen in Gruppen einfängt und Auseinandersetzungen auf den Punkt bringt, finde ich richtig großes Damentennis ..."


Duncan gibt dem Roman 5 Sterne, "... nicht nur ein tolles Cover", ebenso Ingrid Hoffmann: "Eine anspruchsvolle Auseinandersetzung mit dem Feminismus" - hier lesen


Dr. Roswitha Burgard, in den 70er und 80er Jahren Autorin und Mitgründerin von Frauenselbstverlag, sub rosa, Orlanda, schreibt: "... finde deinen Roman sehr gut. Eine sehr sinnliche, sehr differenzierte Dokumentation der damaligen Frauenbewegung."


Esther Nöggerath versteht den Roman im Achimer Kurier als "Stimmungsbild einer sozialen Bewegung" - hier lesen


Bettina Diercks sieht Martha in der Rotenburger Kreiszeitung "zwischen Hoffnung und Enttäuschung" - hier lesen


In der Rotenburger Rundschau stellt Andreas Schultz den Roman und die Autorin vor - hier lesen